„An diesem zauberhaften Ort, wo Gastronomie, Geschichte, regionale Kultur und Kunst in all ihren Formen aufeinandertreffen, kann man in die Lebensart und die sanfte mediterrane Lebensart eintauchen.“ Château l’Hospitalet liegt eingebettet im Herzen des geschützten Clape-Massivs, einem uralten Gebirgszug der Pyrenäen, einer phönizischen und später römischen Insel und der Wiege des französischen Weinbaus. Ab dem 13. Jahrhundert siedelten sich die Hospize von Narbonne auf der Clape an, die seit dem späten Mittelalter durch die Schwemmlandablagerungen der Aude mit dem Festland verbunden war. Dokumente aus dem Jahr 1561 belegen ihren Auftrag, Pilger willkommen zu heißen und mit ihnen Gemeinschaft zu pflegen. Diese Berufung zur Gastfreundschaft inspirierte Gérard Bertrand, der L’Hospitalet seit dem Erwerb des Anwesens im Jahr 2002 zum Herzstück seines Wirkens für die mediterrane Lebensart gemacht hat. Das Château beherbergt heute ein 5-Sterne-Hotel, ein Gourmetrestaurant, einen Weinkeller für Verkostungen und Verkauf, einen Kunstraum und ein vielfältiges Angebot an sinnlichen Erlebnissen rund um den Wein. Musik war das fehlende Puzzleteil: 2004 fand auf dem Château das erste „Jazz à l’Hospitalet“-Festival statt, das sich seither zu einem internationalen Maßstab entwickelt hat. La Clape hat seine Kalksteinböden aus den Pyrenäen bewahrt. L’Hospitalet profitiert von einem der sonnigsten Klimata Frankreichs, und die Strahlkraft der Sonne verleiht den Weinen eine einzigartige, leuchtende Balance. Der biodynamische Anbau ermöglicht den vollen Ausdruck dieser Resonanz zwischen Umwelt und Terroir, zwischen der Fruchtfülle und der Spannung der Struktur. Die Weine weisen eine für Kalkstein-Terroirs charakteristische Frische und Salzigkeit auf.
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